Satzung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der im Mai 1985 gegründete, nicht rechtsfähige Club führt den Namen „Munich Swinging Bells Square Dance Club“(MSBSDC). Der Club ist eine Aktivität der Evang.-Luth. Versöhnungskirche und entspricht einem Teil des Gemeindelebens der Kirche.
  2. Der Club hat seinen Sitz in München und ist unter der jeweiligen Kontaktadresse erreichbar.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Clubs

Der Club bezweckt die Pflege und Förderung der Formen amerikanischen Volkstanzes, insbesonders des Square Dances, als Leibesübung für alle Altersstufen, die fach- und sachgerechte Ausbildung von Tanzsportlern und Callern für die Teilnahme an Square-Dance-Turnieren (Veranstaltungen), die Förderung christlicher Gemeinschaft im Rahmen der Versöhnungskirche und deren Aufbau, d. h. die, die der Kirche und dem Glauben fernstehen, sollen hierzu durch diese Gemeindeaktivität einen erneuten Zugang bekommen.

Ferner soll die Deutsch – Amerikanische Freundschaft gefördert werden.

Darüber hinaus sollen Jugendliche für diesen Tanzsport begeistert, soll Familien ein Rahmen für gemeinsame, sportliche Betätigung geschaffen und die menschlichen und kulturellen Beziehungen zu anderen Völkern gefördert und vertieft werden.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die folgenden Maßnahmen:

  1. An regelmäßig stattfindenden Clubabenden werden bereits bekannte Figuren in Stil und Ausführung verbessert; neue Figuren und Kombinationen werden gelehrt.
    Diese Clubabende sind auch Gästen zugänglich.
  2. Der Club veranstaltet Grund- und Fortbildungslehrgänge in Square Dance, die allgemein zugänglich sind.
  3. Der Club veranstaltet selbst nationale und internationale tanzsportliche Begegnungen und fördert die Teilnahme von Clubmitgliedern an solchen Veranstaltungen, insbesondere auch außerhalb Münchens.

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Club ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke, seine Tätigkeit und etwaiges Vermögen dienen ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne der §§ 52 ff der Abgabenordnung.
  2. Etwaige Überschüsse dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
    Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und – in ihrer Eigenschaft als Mitglieder – auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Clubs.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Clubs fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
    Alle Inhaber von Clubämtern sind ehrenamtlich tätig.
    Falls jedoch die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit übersteigen, können Vergütungen unter Beachtung des § 3 Abs. 3 gewährt werden.
  4. Zuwendungen an den Club aus zweckgebundenen Mitteln Freistaates Bayern, des Landessportbundes, des Landestanzsportverbandes oder einer anderen Einrichtung oder Behörde dürfen nur für die vorgeschriebenen Zwecke Verwendung finden.

§ 4 Mitgliedschaft ( geänd., genehmigt Vorstandssitzung 11/89)

  1. Der Club besteht aus
    1. Ehrenmitgliedern
    2. ordentlichen Mitgliedern
    3. jugendlichen Mitgliedern
  2. Personen, die sich in besonderem Maße um den Club verdient gemacht haben oder sonst für den Club von besonderer Bedeutung sind, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
    Sie haben die Rechte ordentlicher Mitglieder.
  3. Ordentliche Mitglieder sind aktive Mitglieder die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  4. Jugendliche Mitglieder sind aktive Mitglieder die noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft (geänd., genehm. Mitgl. Versam. 11/90 und 5/95)

  1. Ohne Ansehen der Nation, Rasse oder Hautfarbe kann jede natürliche Person ab dem 10. Lebensjahr Mitglied werden; ordentliches Mitglied jedoch nur, wer die Grundfiguren des Square Dances (mainstream program) oder der sonst ausgeübten Tanzsportart beherrscht.
  2. Über den schriftlichen Antrag auf Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.
    Ablehnungen sind auf Wunsch zu begründen.
  3. Bei der Aufnahme erhält jedes Mitglied ein Ansteckschild (Badge), die Clubsatzung und eine Mitgliederliste.
    Mit der Aufnahme erkennt das neue Mitglied die Satzung mit allen Rechten und Pflichten an.
  4. Nur ordentliche Mitglieder haben das aktive und passive Wahlrecht.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet
    1. mit dem Tod des Mitgliedes
    2. durch freiwilligen Austritt
    3. durch Ausschluß aus dem Club
  2. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Präsidenten.
  3. Ein Clubmitglied kann, wenn es gegen die Clubinteressen und/oder die Interessen der Versöhungskirche gröblich verstoßen hat, durch Beschluß des Vorstandes aus dem Club ausgeschlossen werden.
    Vor der Beschlußfassung ist dem Mitglied innerhalb einer Frist von höchstens einem Monat Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
    Diese erfolgt persönlich vor dem Vorstand.
    Der Beschluß über den Ausschluß ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
    Gründe, die zu einem Ausschluß führen, sind zum Beispiel:

    1. ordinäre und beleidigende Ausdrucksweise
    2. ungebührliches Benehmen
    3. Trunkenheit
    4. Konsum von alkoholischen Getränken vor und während einer Tanzveranstaltung
    5. sonstige Mißachtung von Square- bzw. Round-Dance-Regeln.
  4. Das Clubbadge (Ansteckschild) darf nach Beendigung der Mitgliedschaft nicht mehr getragen werden.

§ 7 Mitgliedsbeiträge (geänd., genehm.Mitgl.Vers.11/2009)

Bei Beginn der Mitgliedschaft wird eine einmalige Aufnahmegebühr erhoben, welche die Anschaffungskosten des Badges beinhaltet.
Mitgliedsbeiträge werden nicht erhoben.
Zur Deckung der laufenden Kosten, wird jedoch von jedem Mitglied eine halbjährlich anfallende Umlage erhoben, deren Höhe die Mitgliederversammlung festlegt.

§ 8 Haftung

Der Club haftet nicht für zu Schadensersatz verpflichteten Handlungen von Clubmitgliedern untereinander.
Ansonsten gilt BGB § 31.

§ 9 Organe des Clubs

Organe des Clubs sind

  1. der geschäftsführenden Vorstand
  2. die Mitgliederversammlung

§ 10 Der Vorstand (geänd., genehm. Vorstandssitzung 11/89)

Der geschäftsführende Vorstand (§ 26 BGB) besteht aus:

  1. dem Präsidenten (president)
  2. dem Vizepräsidenten (vice president)
  3. dem Kassenwart (treasurer)
  4. dem Sekretär (secretary)
  5. dem Pfarramtsführer als Beisitzer

Seine Mitglieder (ausgenommen der Pfarramtsführer) müssen aktive Square-Dancer sein.
Ein Vorstandsmitglied muß aktives Glied der Versöhnungskirche sein, bzw. eine(r), die (der) in irgend einem anderen Arbeitsbereich in der Versöhnungskirche tätig ist.

Der Präsident oder der Vizepräsident vertreten den Club gerichtlich oder außergerichtlich.

§ 11 Zuständigkeit des Vorstandes

  1. Der geschäftsführende Vorstand erledigt die laufenden Angelegenheiten des Clubs
  2. Der Vorstand hat folgende Aufgaben:
    1. Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung.
    2. Einberufung der Mitgliederversammlung.
    3. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
    4. Bekanntgabe der finanziellen Verwaltung.
    5. Beschlußfassung über Aufnahme und Ausschluß sowie Anträge von Mitgliedern.
  3. Durch Beschluß kann der Vorstand einem seiner Mitglieder einzelne Aufgaben zuweisen.
  4. Der Vorstand verwaltet die Finanzen im Einvernehmen mit dem Pfarramtsführer.

§ 12 Beschlußfassung des Vorstandes

  1. Bei Stimmengleichheit fällt dem Präsidenten eine Zusatzstimme zu.
    Ansonsten gelten einfach Stimmenmehrheit
  2. Dem Pfarramtsführer der Evang.-Luth. Versöhnungskirche steht ein Platz und eine Stimme im Vorstand zur Verfügung.

§ 13 Die Mitgliederversammlung

  1. Beschlüsse der Mitgliederversammlung dürfen nicht im Gegensatz zum Zweck des Clubs stehen (vgl. § 2).
  2. Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung des Vorstandes.
  3. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
    1. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes.
    2. Auflösung des Clubs.
    3. Ernennung von Ehrenmitgliedern.
    4. Angelegenheiten die der Vorstand zur Entscheidung vorlegt.
    5. Empfehlungen an den Vorstand in allen Angelegenheiten nach § 11.
    6. Berufung gegen Ausschließungsbeschlüsse.

§ 14 Einberufung der Mitgliederversammlung (geänd. MV 11/2009)

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr, die Wahl des Vorstandes alle zwei Jahre, möglichst im November statt.

Sie wird vom geschäftsführenden Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich mit Angabe der Tagesordnung einberufen.

Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreiben folgenden Tag.
Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte, dem Club vom Mitglied bekanntgegebene Adresse gerichtet ist.

§ 15 Beschlußfassung der Mitgliederversammlung (geänd. MV 11/91)

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung vom Vizepräsidenten oder einem anderen Mitglied des Vorstandes geleitet.
    Ist auch dies nicht möglich, bestimmt die Versammlung einen Leiter.
    Für die Wahlen zum Vorstand bestimmt die Versammlung einen Wahlleiter, der selbst nicht für den Vorstand kandidieren darf.
  2. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter, jedoch ist geheim abzustimmen, wenn ein Mitglied dies beantragt.
  3. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens ein Drittel aller Clubmitglieder anwesend ist.
  4. Bei Beschlußunfähigkeit ist der geschäftsführende Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig ist.
    Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
  5. Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit aller abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
    Bei Personal-Entscheidungen faßt die Mitgliederversammlung ihre Beschlüsse mit absoluter Mehrheit.
    Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl.
    Sollte keine absolute Mehrheit erreicht werden, findet anschließend eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen statt.
  6. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitgliedern erforderlich (§ 33 Abs. 1. Satz 1 BGB).
    Sie darf nicht im Widerspruch zu § 2 stehen.
  7. Zur Änderung des Clubszwecks ist die Zustimmung aller Clubmitglieder erforderlich (§ 33 Abs. 1 Sätze 2 und 3 BGB).
  8. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterschreiben ist.

§ 16 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim geschäftsführenden Vorstand schriftlich beantragen, daß weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden.
Der Versammlungsleiter ergänzt die Tagesordnung zu Beginn der Mitgliederversammlung entsprechend.

Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst zu Beginn der Mitgliederversammlung gestellt werden, nimmt der Versammlungsleiter nur an, wenn die Versammlung dies mit drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen beschließt.

§ 17 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der geschäftsführende Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

Sie muß einberufen werden, wenn das Interesse des Clubs dies erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens einem Fünftel aller Mitglieder schriftlich mit Angabe des Zwecks und der Gründe vom geschäftsführenden Vorstand verlangt wird.
Die §§ 13 bis 16 gelten entsprechend.

§ 18 Caller/Cuer

  1. Jeder kann auf Vorschlag bei den nötigen fachlichen und stimmlichen Voraussetzungen Caller/Cuer werden.
    Die Entscheidung darüber trifft der Vorstand.
  2. Die Clubcaller/-cuer sind für das Tanzprogramm zuständig.
  3. Die Clubcaller/-cuer sollen für Interessenten und Anfänger Einführungskurse veranstalten.
    Diese sollen mit den bekannten Grundfiguren und der Square- bzw. Round Dance-Etikette vertraut machen.

§ 19 Auflösung des Clubs

  1. Die Mitgliederversammlung beschließt über die Auflösung des Clubs mit einer Mehrheit von drei Vierteln aller Mitglieder.
    Der Beschluß wird jedoch nur wirksam , wenn

    1. die Mitglieder im Einladungsschreiben auf diesen Tagesordnungspunkt hingewiesen worden sind und
    2. sich nicht ein Caller und wenigstens vier Paare bereit finden, den Club weiterzuführen
  2. Kommt ein Beschluß nach Abs. 1 zustande, ist dieser auf einer zweiten Mitgliederversammlung, die innerhalb von mindestens zwei, höchstens vier Wochen vom geschäftsführenden Vorstand einzuberufen ist, unter den Bedingungen des Abs. 1 zu wiederholen bzw. zu bestätigen.
  3. Kommt es zu einer Bestätigung nach Abs. 2 sind der Präsident und der Vizepräsident vertretungsberechtigte Liquidatoren, sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt.

Überarbeitete Ausgabe 3. März 1998
mit Änderungen 11/90, 11/91 und 09/95